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Zucht oder Unzucht


Eine Geschichte erregt gegenwärtig die Gemüter der internationalen Maine-Coon-Züchterwelt sowie vieler Liebhaber:
Die Katzen einer bekannten deutschen Cattery sind mit Unterstützung des Tierschutzes aus deren Haushalt geholt worden !
Auch wir möchten hierzu Stellung nehmen.

Am Donnerstag, dem 8. September 2005 entschlossen die Unterzeichner sich, den ewigen Gerüchten, Hinweisen auf schlimme Zustände nachzugehen, die Cattery zu besuchen und uns von der Verfassung der beiden Baydar-Katzen sowie der anderen Maine Coons ein Bild zu machen.

Wir schlossen uns auch mit dem örtlichen Tierschutz kurz, die bis dahin noch nie Beschwerden über die Zustände bei der in Rede stehenden Cattery gehört hatten(!!!!); trotzdem willigte Frau Gomez vom Tierschutz ein, vor Ort zu erscheinen.

Am Sonntag, dem 11.September 2005 trafen wir uns dort. Auch die von uns über die Warnungen und Hinweise informierte und beunruhigte Margita Bauer (Superstars) kam hinzu.

Es war - wie erwartet - niemand da, wir konnten nur einige Tiere im Haus an den Fensterscheiben und das ca 10 qm große Außengehege sehen. Die Haltungsbedingungen gefielen uns nicht (kein Wasser im Gehege,zu wenig Platz für sieben Tiere, viel zu wenig Futter, ein einziges, unsauberes Katzenklo für sieben Katzen, kranke Tiere...), so dass klar wurde, dass etwas getan werden musste.

Am Montag, dem 12.September informierten wir einerseits und Frau Gomez vom Tierschutz andererseits das zuständige Veterinärsamt. Die von der Amtstierärztin geforderte schriftliche Stellungnahme sowie das Begehren der Rückforderung der Baydar-Katzen aus diesen Verhältnissen wurde noch am selben Tag gemailt; außerdem eine Kopie des Kaufvertrages, aus dem hervorgeht, dass ein Recht der Rückforderung besteht, wenn eine schlechte Haltung das erforderlich macht.

Auch andere Züchter, die von uns informiert worden waren, meldeten sich telefonisch oder schriftlich beim Veterinärsamt.

Am Dienstag, dem 13.September griffen der Tierschutz unter der Leitung von Frau Gomez sowie das Ordnungsamt ein: Sie verlangten kompromisslos Einlass ins Haus, so dass die Tiere herausgeholt werden konnten. Das Haus wurde schließlich wegen katastrophaler Verhältnisse geräumt. Viele Katzen wurden vorläufig bei Frau Gomez untergebracht, die fehlenden bei "Nachbarn" aufgespürt und von den Züchtern recht bald abgeholt. Lediglich zwei Tiere, von denen eines an den Augen operiert werden muss, blieben bei Frau Gomez.

Zwei Katzenmütter mit vierzehn zum Teil schwerkranken Kitten nahmen Yasmine und Fernand (Shaggycoons) aus Luxemburg in ihre Obhut, ließen sie sofort tierärztlich behandeln und päppelten sie auf. Die meisten der Kitten wurden dann mit ihren Müttern an deren frühere Besitzer übergeben, die anderen werden unter Aufsicht des Tierschutzes an Liebhaber vermittelt.

Die beiden Baydar-Tiere befinden sich nach einer Entfilzung und bei gutem Futter und viel Zuwendung bald wieder in einem guten Zustand.

Das Veterinäramt bittet übrigens die Züchter, die ihre Tiere untersuchen lassen haben, um Berichte und tierärztliche Atteste!

So, und nun wird´s persönlich.

Wir finden es unerträglich, dass sich einige Besserwisser, die sonst keinen Finger gerührt haben, behaupten, sie hätten ja schon immer gewusst, wie schlimm die besagten Züchter wären! Und um diesen und anderen willigen Menschen eine Chance zu geben, endlich auch zu handeln, sind hier zwei Kontonummern von Leuten, die auf den Kosten der ganzen Aktion sitzenbleiben:

Das sind Frau Gomez vom Tierschutz ( Kreissparkasse Altenkirchen, Bankleitzahl 57351030, Kontonummer 105031363), die den übriggebliebenen Kater operieren lassen muss und Futterkosten hatte ohne Ende.

Außerdem die Shaggycoons (Mousel Fernand, Kitten Aid, Banque et Caisse D´Epargne De LÉtat´Louxembourg, IBAN LU23 0019 8003 8476 0000, BIC/SWIFTCODE BCEELULL) , die allein an Tierarztkosten für Kitten und eine sehr kranke Katzenmutter (bis jetzt!!!) über 700 Euro aus eigener Tasche bezahlt haben!!! Dazu kommen 25 Dosen Katzenfutter pro Tag, Entwurmungsmittel, Spezialfutter für Durchfallkranke usw..... Belege können geliefert werden!

An dieser Stelle kann Solidarität konkret werden !!!

Für die Shaggy-Coons gilt in dem Zusammenhang, dass erhaltene Zuwendungen, die über den erforderlichen Aufwand hinausgehen, einem sinnverwandten Zweck zugeführt werden.

Wir verurteilen die Verwahrlosung der Katzen auf das Schärfste, distanzieren uns aber von den geschmacklosen, unmenschlichen, aggressiven Zoten und (Mord-)Drohungen den ehemaligen Cattery-Inhabern gegenüber, die uns mindestens genauso betroffen machen.

Brigitte Fahrenholz-Johansen (Maine Coon of Baydar)
Christoph Großekemper (Maine Coon of Treasure Island)
Peter Dethof (Maine Coon Boygroup)

21. September 2005


Inzwischen in guten Händen:
Batida
Batida of Baydar

Dolce
Dolce Vita of Baydar

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Das gebietet u.E. auch schon der kleinste Anspruch an Höflichkeit und Respekt ... und Verstand !

Trotz dieser Aufforderung zur Bekenntnis der Identität gehen diese anonymen Einträge weiter ...

In DEM Fall scheint es nichts mehr zu retten zu geben;
und DA greifen WIR dann jedenfalls sicher (!) nicht mehr ein ...

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M.f.G Doris und Peter Dethof

26.9.2005


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